Mobilität in Ballungsräumen - Chancen und Herausforderungen

Veranstaltungsort

 Messe Frankfurt, Halle 1.2
 Ludwig-Erhard-Anlage 1
 60327 Frankfurt am Main

 (Google Maps)

Dienstag, 26. November 2019

10:00

Eröffnung Deutscher Mobilitätskongress 2019
Prof. Dr. Jan Ninnemann, Präsident DVWG e.V.

10:30

Zukunftswerkstatt Mobilität
in Kooperation mit Universitäten/Hochschulen und Jungem Forum der DVWG

Aufgrund des schnelllebigen Charakters der Mobilitätsbranche sind Fachkräfte sowie talentierte Nachwuchskräfte von besonderer Relevanz für die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Branche. Die Zukunftswerkstatt Mobilität schafft Raum für Kommunikation zwischen  Nachwuchs- und Führungskräften der branchenrelevanten Unternehmen.

Impulsvortrag
Dr. André Kavai, Geschäftsführer RMV

 
11:00

Vorträge Startups - anschließend Diskussion mit Studierenden

12:30

Vortrag
Möglichkeiten der zukünftigen Mobilität aus wissenschaftlicher Sicht

Prof. Dr. Katharina Seifert, Institut für Verkehrssystemtechnik, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

 

13:00 - 14:00

Mittagspause und Möglichkeit zum Messebesuch

 

14:00

Podiumsdiskussion 
Wie wichtig sind Netzwerke für die Karriere in der Mobilitätsbranche?

DVWG e.V. /Junges Forum

Moderation: Frank Nagel, Hartmann Nagel Art & Consulting

Boris Kluge, GF Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen e.V. (BÖB)
Andreas Matthes, Leiter Ministerbüro Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (angefragt)
Roland Schmidt, GF Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH
Ferry Quast, Probst & Consorten

16:30 - 18:00

Podiumsdiskussion
Entwicklung Schieneninfrastruktur FrankfurtRheinMain

Der Frankfurter Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Deutschland und Europa. Rund zwei Drittel des bundesweiten Schienenverkehrs werden hier abgewickelt. Dabei laufen Nah-, Regional-, Fern- und Güterverkehr fast ausschließlich über dieselben Gleise – und das schon derzeit an der Kapazitätsgrenze.
Bis 2030 wird der Nahverkehr laut Prognosen um 30 Prozent wachsen; der Bund fordert zudem eine Verdopplung des Fern- und Güterverkehrs auf der Schiene im gleichen Zeitraum.
Eine Lösung muss dringend gefunden werden – für Frankfurt, für das Rhein-Main-Gebiet, für Deutschland. Nur mit dem Fernbahntunnel und der zusätzlichen unterirdischen Bahnstation ist eine Entlastung des Gesamtsystems möglich. So können Nah- und Fernverkehr effizient entmischt und neue Kapazitäten geschaffen werden. Der Fernbahntunnel ist eine ideale und notwendige Ergänzung zu den laufenden Schienengroßprojekten und wurde auch daher vom Bund in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen.

Moderation:      Manfred Köhler (FAZ)

Tarek Al-Wazir, Hessischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung Rhein-Main-Verkehrsverbund
Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach, Technische Universität Darmstadt
Ministerialdirektor Hugo Gratza, Abteilungsleiter Eisenbahn, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Stadtrat Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent Frankfurt am Main
Gerd -Dietrich Bolte, Leiter Großprojekte Mitte, DB Netz AG

20:00

Abendveranstaltung des Deutschen Mobilitätskongresses
Restaurant Druckwasserwerk, Rotfeder-Ring 16, 60327 Frankfurt am Main

Für die Teilnehmer des Deutschen Mobilitätskongresses wird ein kostenloser Transfer vom Messegelände zum Veranstaltungsort angeboten.

Mittwoch, 27. November 2019

Moderation:      Conny Czymoch, moderation & media coaching

 

09:30

Eröffnung Deutscher Mobilitätskongress 2019
Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung Rhein-Main-Verkehrsverbund

09:40

Grußwort Politik
Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

10:00

Keynote „Stadt der Zukunft“
Jürgen Häpp, Assoziierter Partner und Stadtplaner, AS+P Albert Speer + Partner GmbH

10:45

Themenblock 1 (Moderierte Podiumsdiskussion)
Optimierung und Vernetzung von Verkehr – Ridesharing als Allheilmittel?

Fahrgastzahlen wachsen, Mobilitätsbedürfnisse werden vielfältiger, die Bedeutung des Umweltschutzes steigt. In der Gestaltung unserer zukünftigen Mobilität kommt dem ÖPNV eine Schlüsselrolle zu. Dabei wird das Thema Ridesharing immer intensiver diskutiert. Welche Ansätze gibt es? Welche Fallstricke müssen beachtet werden? Wie kann eine sinnvolle Integration in bestehende Systeme erfolgreich gelingen?

Heiner Hoffmann, Journalist, SWR Report Mainz
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR
Dr. Tom Kirschbaum, GF door2door
Roland Werner, Director Government Affairs DACH & CEE Uber Germany GmbH
Hilmar von Lojewski, Beigeordneter Deutscher Städtetag

 

12:15

Mittagspause und Möglichkeit zum Messebesuch

 

13:30

Themenblock 2 (Kurzvorträge 20 min mit anschließender Diskussion)
Mobilität im Spannungsfeld unterschiedlichster Bedürfnisse und Anforderungen

Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen sind abhängig von ihren jeweiligen Lebenssituationen. Jeder einzelne kann im Laufe eines Tages unterschiedliche Anforderungen an das Verkehrssystem haben. Er bewegt sich im Spannungsfeld zwischen leben – arbeiten – wohnen. Die Fortbewegung im Wohnquartier sieht anders aus als die des Pendlers, der oft weitere Strecken zurücklegen muss, oder aber die Mobilität in der Freizeit. Wir wollen diskutieren, vor welchen Herausforderungen die Städte damit stehen und wie die politischen Entscheidungsträger zu einem funktionierenden und passgerechten Mobilitätsangebot beitragen können.

Klaus-Peter Schöppner, Menefactum GmbH

Angebotsrevolution im ÖPNV - Warum die Hamburger in Zukunft ihr Auto stehen lassen
Torben Greve, Mobility Institute Berlin

Mobilitätsmanagement in Betrieben und Quartieren: Wie Mobilität bedarfsgerecht und effizient organisiert werden kann
Thorsten Koska, Co-Leiter Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

14:30

Fragen und Diskussion mit Referenten

 

15:00

Kaffeepause und Möglichkeit zum Messebesuch

 

15:30

Themenblock 3 (Kurzvorsträge)
Mobilität vom Reißbrett oder Best Practice? 

Was ist das Geheimnis erfolgreicher Mobilitätskonzepte? Einerseits entwickeln Stadt-/Verkehrsplaner und Architekten mit ihrem Knowhow Mobilitätssysteme für Kommunen und Ballungsräume, die bestmöglich auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind.  Auf der anderen Seite schauen sich Lokalpolitiker und Praktiker Best-Practice-Modelle im In- und Ausland an und versuchen, diese für ihren Standort zu adaptieren. Welcher Weg ist erfolgreicher? Oder sollten wir auf Mischformen setzen? Wir wollen die unterschiedlichen Ansätze kontrovers diskutieren, Leuchtturmprojekte anschauen und – im Idealfall – einen Lösungsansatz finden.    

Urbaner Raum und Mobilität der Zukunft
Oliver Bertram, GF Wideshot Design GmbH
und weitere

17:00Abschlussvortrag